BraveMenTalk x Barebarics: Wie können Barfußschuhe die mentale Gesundheit verbessern?

Das schnelle Tempo des modernen Lebens bringt Stress und Anspannung mit sich. Wir vergessen uns selbst, haben weder Zeit noch Lust, uns mit Problemen auseinanderzusetzen, die wir mit uns tragen. Und genauso schnell, wie wir leben, suchen wir auch nach schnellen Wegen, um unser seelisches Wohlbefinden und unsere innere Ruhe zu bewahren. Das Gehen in Barfußschuhen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich sofort besser zu fühlen – körperlich wie mental. Gleich erklären wir, wie das möglich ist.

BraveMenTalk x Barebarics: Wie können Barfußschuhe die mentale Gesundheit verbessern?
Inhalt des Artikels:

Wie kann Barfußgehen unsere Psyche beeinflussen?

1. Es stimuliert Nervenenden und das Körperbewusstsein  

Barfußgehen stimuliert mehr als 200.000 Nervenenden in den Fußsohlen, die Signale an das Gehirn senden. Dieser Kontakt mit dem Boden und den unterschiedlichen Oberflächenstrukturen verbessert die Propriozeption (die Wahrnehmung unseres Körpers im Raum), Koordination und Stabilität und unterstützt das allgemeine psychische Wohlbefinden.  

2. Die natürliche Umgebung fördert das psycho-physische Gleichgewicht  

Das Gehen auf Gras, Sand oder Waldboden bietet eine intensive sensorische Stimulation. Wir nehmen Temperatur und Struktur wahr und hören die Geräusche der Natur. Das Gehirn richtet seine Aufmerksamkeit auf andere Reize, wodurch Stress auf natürliche Weise reduziert und die Stimmung verbessert wird. Wir sind im Hier und Jetzt präsent.

Was sagt die Wissenschaft über Barfußgehen und mentale Gesundheit?

Barfußgehen wird kontinuierlich untersucht – und die Ergebnisse sind positiv. Einige Studien zeigen, dass Gruppen, die barfuß gingen, eine deutliche Verbesserung der Konzentration sowie eine Verringerung des psychischen Stresses verzeichneten. Bei Erwachsenen, die das Barfußgehen mit Aufenthalten in der Natur kombinierten, wurde zudem eine bessere Stimmung und ein stärkeres Gefühl von Ruhe festgestellt.

Wie hat die Kampagne #BraveMenTalk dazu beigetragen, das Thema männliche mentale Gesundheit zu öffnen?

Im Jahr 2024 haben wir gemeinsam mit Anton Nootenboom die Kampagne #BraveMenTalk ins Leben gerufen, um die mentale Gesundheit von Männern zu unterstützen. Anton, ein Militärveteran, legte mehr als 7.800 Kilometer von Los Angeles nach New York vollständig barfuß zurück, um das Bewusstsein für das seelische Wohlbefinden von Männern zu stärken. Warum? Weil weltweit jede Minute ein Mann infolge von Suizid stirbt.  

Männer sprechen meist nicht über ihre Probleme und Emotionen. Und genau dieses Schweigen ist oft der häufigste und stärkste „stille Killer“. Anton hat das nach seiner Rückkehr aus Afghanistan selbst am eigenen Leib erfahren. Dabei stellte er fest, dass oft schon wenig genügt, um sich besser zu fühlen. Gespräche helfen, Gedanken zu ordnen – ebenso wie kurze Spaziergänge in der Natur.  

Auswirkungen der Kampagne

  • Die Kampagne hat das Thema männliche mentale Gesundheit geöffnet, dazu beigetragen, Menschenleben zu retten, und gezeigt, dass ein einziger richtiger Schritt große Veränderungen bewirken kann.

  • Sie förderte die Diskussion über gesellschaftliche Stigmatisierung und den Mut, über Probleme zu sprechen – und inspirierte Tausende Männer zu mehr Offenheit.

  • Unsere limitierte Edition von Barfuß-Sneakern mit dem Kampagnenlogo unterstützte zudem die Finanzierung von Hilfsangeboten für Männer in Not.

Wie beginnt man sicher mit Barfußschuhen?

Alles beginnt mit kleinen Schritten. Du musst nicht gleich barfuß durch ganz Amerika laufen. Es reicht, mit kurzen Spaziergängen in Barfußschuhen zu starten. Die Wirkung auf die mentale Gesundheit – ebenso wie auf den gesamten Körper – ist vergleichbar.  

  • Beginne zu Hause auf weichem Untergrund (Teppich, Parkett).
  • Wechsle anschließend zu sicheren Außenflächen: sauberes Gras, Sand oder Erde.

  • Trage Barfußschuhe in den ersten Tagen nur einige Minuten und verlängere die Tragezeit schrittweise.
  • Achte auf die Signale deines Körpers und lege bei Schmerzen oder Unwohlsein eine Pause ein.

  • Für wen sind Barfußschuhe besonders geeignet (und für wen eher nicht)?

    Barfußschuhe sind geeignet für:

    • Menschen, die eine natürliche Gehweise, ein besseres Körperbewusstsein und mehr Stabilität suchen.
    • Alle, die Bewegung mit Achtsamkeit und Zeit in der Natur verbinden möchten.

    Barfußschuhe sollten mit Vorsicht getragen werden von:

    • Menschen mit orthopädischen Problemen, empfindlichen Fußsohlen oder ernsthaften Erkrankungen.
    • Absolute Anfänger sollten langsam und behutsam vorgehen.

    Barfußschuhe sind nicht nur ein Trend. Sie können das mentale Wohlbefinden, eine bessere Körperhaltung, Stabilität und die Verbindung zur Natur fördern. Die Kampagne #BraveMenTalk hat gezeigt, dass ein einziger richtiger Schritt Leben retten und große Veränderungen auslösen kann. Um dich schon heute besser zu fühlen, musst du einfach losgehen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.


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    Quellen
    1. Chevalier, G. & Sinatra, S. T. (2023). Who Benefits from Barefooting? The Key Role of Baseline Wellbeing in Psychophysical Restoration. International Journal of Environmental Research and Public Health, 22(12), 1779.
    2. Black, M. et al. (2024). Effects of Barefoot Walking on Cognitive Ability in Adolescents: An EEG Study. Journal of Cognitive Neuroscience, (59).
    3. Shin, S. et al. (2024). Effects of Barefoot Walking in Urban Forests on CRP, IFNγ, and Serotonin Levels. PMC Journal.

     Nein, bei orthopädischen Problemen oder empfindlichen Fußsohlen sollte vorsichtig begonnen oder ärztlicher Rat eingeholt werden.

    Mehrmals pro Woche, beginnend mit kurzen Spaziergängen und einer schrittweisen Verlängerung der Geh- und Tragezeit.

     Ja, es kann die Regulation des Nervensystems unterstützen, die Stimmung verbessern und Anspannung reduzieren.